|
Linda
Cook ist meine liebe Schnauzer Freundin aus Amerika. Sie lebt
in St. Louis, Louisianna, jenem Bundesstaat der USA, der
bereits zweimal von einem fürchterlichen, zerstörerischen
Hurrican getroffen wurde. Linda
ist die Besitzerin von Lizzie & Priz, den beiden Schauzer
Mädchen, die Ihre Tochter Connie Zimmermann inspiriert haben,
den genialen
» Schnauzerblues
zu komponieren. Linda ist
eine wahre Schnauzer Freundin und Sinnesgenossin. Niemand, als
sie selbst, kann ihre Beziehung zu dieser Rasse so treffend
beschreiben:
“Ich
verbrachte lange Zeit meines Lebens damit, mir tiefgreifende
Fragen über den Sinn des Lebens zu stellen, und obwohl ich
mittlerweile eine gewisse Fertigkeit darin errreicht habe,
mich trotz manchem hohen Seegang über Wasser zu halten, so wäre
ich sicherlich nicht dort wo ich heute bin, hätte ich nicht
die bedingungslose Liebe und Zuneigung unserer Schnauzer Mädchen
erfahren, die mit die Kraft geben mich auf das Wichtige im
Leben zu konzentrieren. Sie haben mir beigebracht, das Leben
von der sonnigen Seite zu betrachten und mich am Leben zu
erfreuen. Sie haben mir gezeigt, dass es keinen Weg zum Glück
gibt, sondern dass der Weg selbst das Glück ist. Diese
Erkenntnis verdanke ich meinen Schnauzermädchen, die mir täglich
so viel Freude bereiten.
Unser
Leben hat sich entwickelt wie in eine Märchen, zusätzlich
versüsst durch die Liebe unserer Hundekinder. Je älter wir
wurden, desto mehr stellten wir fest, dass Schnauzer keine
Hunde sind, sondern kleine Menschen, die so tun als wären sie
Hunde. Ich
liebte diese Rasse immer schon, wie meine Tante. Auch
mein Bruder in Louisville hat einen Schnauzer. Er kaufte ihn,
nachdem er unsere Mädchen zum ersten Mal sah. Auch er hatte
sich verliebt. Ich bin meiner Tante ewig dankbar, dass sie uns
dieses grossartige Geschenk gemacht hat."

Linda mit Ehemann Walter und den
beiden Enkeln |
Lindas
Töchter Connie mit einer Verwandten |
|
 |
 |
 |
Lindas
Tante hatte ihr ganzes Leben Schnauzer, genau gesagt 10
Schnauzer im Laufe ihres fast 90 jährigen Lebens. Einer davon
lag ihr besonders am Herzen. Lucky war ein Geschenk ihres ältesten
Sohnes gewesen, der bald darauf an Krebs verstarb. Lucky war
daher für Sie so etwas wie eine lebende Erinnerung an ihren
verstorbenen Sohn. Um diese „Verbindung“ über Luckys Tod
hinaus aufrecht erhalten zu können, wollte Lindas Tante
unbedingt Nachkommen von Lucky und fragte daher Linda und
ihren Mann Walter, ob sie Interesse an einem Schnauzermädchen
hätten, das die Mutter seiner Babies werden könnte. Da beide
ohnehin sehr zu dieser Rasse hingezogen waren, stimmten sie
freudig zu. Auf der Suche durch mehrere Bundesstaaten fanden
sie schliesslich das süsseste aller Schnauzermädchen, mit
einem verschmitztem Gesicht und lustigem Wesen. Stolz machten
sie sich mit dem Welpen auf dem Heimweg. Allerdings war die
Tante nicht gerade begeistert von der Wahl. Für Linda und
Walter war die kleine Prissy aber trotzdem der entzückendste
Schnauzer der Welt.
Bald
darauf wurden die Beiden von Lindas Tante auf eine
Hundeausstellung mitgeschleppt um dort “richtige
Champions” kennenzulernen. Da war wohl ein Unterschied zu
Prissy zu erkennen, für Linda war Prissy aber auch so ein
Champion. Sie war so ein wichtiger Teil ihres Lebens geworden,
dass sie beschlossen einen zweiten Schnauzer zu kaufen. So kam
Elizabeth “Lizzie” ins Haus. Sie war definitiv der sturste
kleine Hund auf der ganzen Ausstellung. Linda hatte sich in
sie verliebt, als sie sie dabei beobachtete, wie sie sich im
Ring flach auf den Boden warf und alle Viere von sich
streckte. Es war sofort klar, dass sie den “Best Puppy in
Show“ Bewerb nicht gewinnen würde. Sie
war durch nichts dazu zu bewegen, im Ring zu laufen, sehr zur
Unmut ihrer (äusserst unsympaischen) Züchterin. Lizzie hatte
Charakter! Die Züchterin wollte sie nicht vor ihrem 9. Lebensmonat
gehen lassen und Linda mussten noch 6 Monate warten. Als
Lizzie endlich bei ihr Einzug hielt, was sie ein
verängstigter und verschüchteter kleiner Hund, der sich
ausser von Linda, von niemanden angreifen liess. Linda trug
sie wochenlang herum, damit sie nicht bei jeder Gelegenheit völlig
ausrastete. Es dauerte Monate, bis sich Lizzie einigermassen
wie ein normaler Hund benahm. (Nach
einigen Nachforschungen stellt sich heraus, dass die Züchterin
ihre Hunde misshandelte, wenn Sie ihr nicht gehorchten. Eine
sadistische Frau, die auf diese Weise ihre Hunde gefügig
machen wollte.) Nur mit viel Liebe und Verständnis konnten
Linda und Walter der kleinen Lizzie helfen, die schreckliche
Zeit bei der Züchterin zu überwinden. |